Fließlochschrauben: Prozessregelung oder Niederhalterausgleich?
WEBER, DEPRAG und STÖGER bieten Systeme für einseitige Fließlochverschraubungen. Für die Vorauswahl zählt, welche zusätzliche Funktion gebraucht wird: adaptive Vorschubregelung, mechanischer Ausgleich am Niederhalter oder zunächst ein abgestimmtes Prozessmodul. Die Freigabe des eigenen Blechstapels bleibt eine eigene Aufgabe.
Die Entscheidung in Kürze
Für den allgemeinen Fließlochprozess sind alle drei Angebote dokumentiert. Bei ausdrücklich geforderter adaptiver Servo-Regelung führt der vorliegende Belegsatz zu DEPRAG; bei einem Winkelversatzausgleich gegen seitliches Schieben des Niederhalters zu STÖGER. WEBER dient mit seinem RSF-System als benannte technische Referenz. Die jeweils andere Zusatzfunktion bleibt unbestätigt, ohne einen Anbieter auszuschließen. [1][2][3]
- Für welche Anwender
- Montageengineering und Qualität bei dünnwandigen Metall- oder Mischverbindungen mit einseitigem Werkzeugzugang.
- Gegenüber welcher Ausgangslage
- Neues Prozessmodul, zu ergänzende Zelle oder vorhandene Fremdtechnik. Ein qualifizierter Bestandsprozess bleibt eine Alternative.
Die Verbindung beginnt mit dem Materialstapel
Bei der Fließlochverschraubung erzeugen Rotation und Axialbewegung zunächst den Durchzug im passend ausgelegten Material. Das Verbindungselement formt das Gewinde und wird angezogen. Einseitiger Werkzeugzugang kann das Verfahren für geschlossene Profile oder Gehäuse interessant machen. Trotzdem braucht die Konstruktion Platz für den Durchzug und eine geeignete Auflage beziehungsweise Abstützung. Diese Auslegungsbedingungen sind vor der Systemwahl zu prüfen. [1][2]
Verglichen werden ausschließlich die bereits beschriebenen Fließlochangebote von WEBER Schraubautomaten GmbH, DEPRAG SCHULZ GMBH u. CO. KG und Böllhoff Stöger Schraubtechnik GmbH. Andere Füge- und Schraubangebote dieser Firmen gehören nicht zu diesem Vergleich. WEBER erscheint einmal unter seinem tatsächlichen Namen; die Referenzrolle belegt keinen unabhängig gemessenen Marktanteilsrang.
Gemeinsamer Bezugsfall: Originalbleche mit Werkstoff, Dicken und Toleranzen, Materialreihenfolge, Beschichtung, möglicher Klebstoffschicht, Verbindungselement, Vorlochzustand und Zugang. Separates Fließbohren mit anschließendem Gewindeschneiden ist eine andere Prozesskette.
Welcher Anbieter passt zu Ihrem Vorhaben?
Wählen Sie Liefergrenze, zusätzliche Funktion und Belegbedarf. Der Vergleich zeigt dokumentierte Beiträge und noch zu bestätigende Bedingungen. Mit der manuellen Merkliste begrenzen Sie die Gegenüberstellung.
Probleme, Angebote und Marken
Vergrössern, um die Beschriftungen zu lesen.
In den gemeinsamen Suchfenstern erscheint DEPRAG mit 4/27, WEBER mit 3/27 und STÖGER ohne beobachtete Nennung. Der Prozessbegriff hat im sehr dünnen CH/DE-Trendsproxy weniger Salienz als die Firmenbegriffe; daraus folgt keine Aussage zur Fertigungsnachfrage.
Drei Funktionen, die getrennt zu prüfen sind
Die gemeinsame Grundfunktion erlaubt noch keinen allgemeinen Sieger. Für die Beschaffung sind die konkrete Regelaufgabe, der Kontakt zum Bauteil und die Integrationsverantwortung entscheidend.
Schrauben, Zuführung und Steuerung gemeinsam auslegen
WEBER beschreibt RSF als robotertaugliches System mit parametrierbarem Ablauf. Ein Vorloch kann je nach Verbindung vorgesehen sein oder entfallen. Das macht RSF zu einem greifbaren Referenzkonzept für die gesamte Fügefolge; eine identische adaptive Servo-Regelung oder ein bestimmter Niederhalterausgleich ist durch diese Aussage noch nicht bestätigt. [1]
Schraub- und Vorschubbewegung geregelt koppeln
DEPRAG beschreibt einen EC-Servo-Schraubantrieb und eine ebenfalls servoelektrisch geregelte Vorschubachse. Das System passt Prozessgrößen während der Verschraubung an. Das ist eine konkrete Antwort auf die Forderung nach adaptiver Prozessregelung. Daraus folgt keine bereits bestätigte Festigkeit jeder Materialkombination. [2]
Seitliches Schieben des Niederhalters adressieren
STÖGER ergänzt automatische Zuführung und Prozesssteuerung um einen angebotenen Winkelversatzausgleich. Dieser adressiert die Verschiebung des Niederhalters, wenn der Roboter unter Prozesskraft auslenkt. Für empfindliche Oberflächen ist das ein zu prüfender konstruktiver Beitrag. Eine allgemeine Korrosions- oder Oberflächengarantie und die Freigabe eines beliebigen kleineren Roboters sind damit nicht nachgewiesen. [3]
Die Zusatzfunktion muss denselben konkreten Fehler verhindern, der im eigenen Prozess relevant ist. Ein parametrierbarer Ablauf, eine adaptive Regelung und ein mechanischer Ausgleich sind verschiedene Funktionen. Die Belege bestätigen keine gegenseitige Austauschbarkeit.
Die Liefergrenze verändert die Aussage
Das eigene Engineering verantwortet Roboter und Vorrichtung
Für eine funktionale Vorauswahl bleiben alle drei Prozessmodule im Vergleich. DEPRAG ist im vorliegenden Belegsatz ausdrücklich bei adaptiver Servo-Regelung bestätigt, STÖGER beim Niederhalterausgleich. Sind diese Funktionen nicht gefordert, lässt sich aus ihrem Vorhandensein allein kein allgemeiner Vorteil ableiten.
Das Prozessmodul ist ein Teil der Lieferung
Eine Zelle umfasst zusätzlich Handling, Aufnahme, Schutz, Steuerungsübergaben und gesamte Abnahme. Bei allen drei Anbietern kennzeichnet der Vergleich deshalb zusätzliche Projektintegration. Der jeweilige Vertrag muss festlegen, wer welche Leistung verantwortet. Er unterstellt keinem Hersteller, dass er grundsätzlich keine Zelle liefern könnte.
Steuerung und Zustellung sollen unverändert bleiben
Für diese Kombination liegt hier keine konkrete Freigabe vor. Alle drei bleiben unbestätigt. Benötigt wird eine Prüfung der tatsächlich vorhandenen Mechanik, Sensorik, Steuerungsfunktionen und Schnittstellen. Eine positive Aussage zum neuen eigenen System beantwortet diese Nachrüstfrage noch nicht.
Ein freigegebener Bestand kann genügen
Erfüllt eine bestehende Verbindung die Anforderungen an Festigkeit, Oberfläche, Wartung, Takt und Montagezugang, ist ein Technologiewechsel durch dieses Portfolio nicht begründet. Auch eine vorgelochte Schraubverbindung oder ein anderes qualifiziertes Fügeverfahren kann die Aufgabe lösen. Zusätzliche Sensorik oder Mechanik sollte einen tatsächlich relevanten Engpass adressieren.
Für eine wirtschaftliche Entscheidung fehlen gemeinsame Angebote, Betriebskosten und reale Gesamtzyklen. Einzelne Prozesszeiten sind ohne Handling, Nachfüllen, Störung und Werkzeugwechsel keine Linientakte. Die gezeigten Funktionen bilden deshalb keine finanzielle Rangfolge.
- 01Verbindung
Sind geforderte Festigkeit, Fügegeometrie und gegebenenfalls Dichtheit am Originalstapel belegt? - 02Bauteilkontakt
Welche Verschiebung, Oberflächenbeschädigung oder Roboterauslenkung tritt im realen Prozess auf? - 03Lieferung
Wer verantwortet Roboter, Aufnahme, Schutz, Daten, Wartung und vollständige Abnahme?
Den Originalstapel mit Grenzfällen prüfen
Engineering und Qualität sollten zunächst eine gemeinsame Prüfanforderung formulieren: Originalelement und Materialstapel einschließlich Grenzdicken, ungünstiger Beschichtung und relevanter Klebstoffzustände. Dazu gehören Kraft- und Prozessverlauf, Oberflächenzustand, vereinbarte Verbindungseigenschaften sowie der vollständige Zyklus. Mit gezielten Fehlerfällen lässt sich danach prüfen, welche Prozessabweichungen erkannt werden.
Das ist ein vorgeschlagener Prüfweg, kein hier durchgeführter Versuch. Er verbessert die Auswahl stärker als ein Vergleich isolierter Datenblattmaxima, weil er Funktion und notwendige Zusatzleistung auf denselben realen Fall bezieht.
Quellen & Methode
Suchfragen und Datengrundlage
Die dokumentierten Länder werden gleich gewichtet; innerhalb jedes Landes die vorab registrierten Suchvarianten ebenfalls. Gezählt werden Markennennungen je tatsächlich erfasstem Treffer (n/N), einmal je Marke und Treffer. Quelle und N sind pro Query dokumentiert; die Reihenfolge gehört zum jeweiligen Suchdienst. Die Linien zeigen hier die beobachtete Suchhäufigkeit; der vollständige SEO/GEO-Index bleibt separat unbekannt.
- Einseitige Fließlochverschraubung automatisieren / CH: Fließlochschrauben Dünnblech einseitig verbinden Schweiz (N=9)
- Einseitige Fließlochverschraubung automatisieren / DE: Fließlochschrauben Dünnblech einseitig verbinden Deutschland (N=9)
- Einseitige Fließlochverschraubung automatisieren / AT: Fließlochschrauben Dünnblech einseitig verbinden Österreich (N=9)
Stand 19.10.2026. Vergleich auf Basis der vollständigen vorhandenen Firmenintakes, KOMs und der unten verlinkten Produktbeschreibungen. Produktfunktionen sind Unternehmensangaben, Liefer- und Prüffolgerungen redaktionelle Ableitungen. Keine eigene Kundenmessung oder gemeinsame empirische Leistungsrangfolge. STÖGER bezeichnet die Marke der heutigen Böllhoff Stöger Schraubtechnik GmbH; die frühere Stöger Automation GmbH ist eine historische juristische Identität.
- WEBER · RSF / RSF25
Originalquelle öffnen ↗ · Geprüft 19.10.2026 · Unternehmensangabe, anwendungsbezogene Grenzen beachten. - DEPRAG · ADAPTIVE DFS GEN6
Originalquelle öffnen ↗ · Geprüft 19.10.2026 · Unternehmensangabe, anwendungsbezogene Grenzen beachten. - STÖGER · Fließlochformende Schrauben und Winkelversatzausgleich
Originalquelle öffnen ↗ · Geprüft 19.10.2026 · Unternehmensangabe, anwendungsbezogene Grenzen beachten.
Suchnennungen: Google, organische erste Ergebnisseite, CH/DE/AT am 19.10.2026, deutsche Sprache, jeweils tatsächlich neun Treffer. Angefordert bis 50; das gelieferte Fenster bleibt neun. Queries: „Fließlochschrauben Dünnblech einseitig verbinden Schweiz“, entsprechend „Deutschland“ und „Österreich“. Identitäten auf denselben 27 Treffern geprüft; KI-Übersichten und Anzeigen ausgeschlossen. Fachfremdere Treffer bleiben im Nenner. Die DOM-Links enthalten Google-Weiterleitungen; sichtbare Zielangaben und Snippets wurden bewahrt. Keine vollständige Zielauflösung behauptet. Böllhoff ohne explizite STÖGER-Identität zählt nicht als STÖGER. Jede Länderzelle hat gleiches Gewicht. Kein Anspruch auf stabile Ränge oder Repräsentativität.
Salienz: originale Google-Trends-CSV mit 260 gemeinsamen Wochen vom 10.10.2021 bis 27.09.2026, Kategorie Unternehmen und Industrie, Websuche. Feste Referenz Bühler Holding als Unternehmensthema; Firmenbegriffe WEBER Schraubautomaten, DEPRAG und Stöger Automation sowie Prozessbegriff Fließlochschrauben. Je Land zur Referenz normalisiert. Österreich hat Referenzsumme null und bleibt unbekannt; die Grafik zeigt für alle Knoten dieselbe partielle CH/DE-Sicht mit gleichen Ländergewichten. Sehr wenige positive Beobachtungen, Rundung und unterschiedliche Messung von Themen und Begriffen begrenzen die Aussage. Keine absolute Nachfrage oder robuste Bekanntheitsrangfolge. Der aktuelle öffentliche DEPRAG-LinkedIn-Aufruf führte zur Anmeldesperre; kein vollständiges aktuelles Followerpanel, kein gemischter Index. Vollständiges SEO/GEO-C und fehlende GEO-Antworten bleiben unbekannt. Suchnennungen sind ein separat bekannter Bestandteil. T0 zeigt nur den beobachteten Zustand.